Pässe des Südens, die im Winter auf der Route des Grandes Alpes® zugänglich sind!
Vars, Valberg, Turini, Saint-Martin, Castillon, Èze
Einführung
Der Winter ist nicht gleichbedeutend damit, dass man das Radfahren aufgeben muss. In den Südalpen sind einige Pässe dank des oft besseren Wetters, der moderaten Höhenlage und der gut ausgebauten Straßen weiterhin zugänglich. Wenn Sie außerhalb der Saison fahren, können Sie sich offene, lichtdurchflutete Strecken fernab der sommerlichen Menschenmassen gönnen. Ein untrügliches Zeichen dafür ist, dass hier im Winter die Profis trainieren (David Gaudu, Tadej Pogacar, Jasper Philipsen und viele andere). Ein Überblick über sechs Pässe, die den ganzen Winter über im südlichen Teil der Route des Grandes Alpes® befahrbar sind: Vars, Valberg, Turini, Saint-Martin, Castillon und Èze.
Warum sind diese Pässe des Südens für den Winter geeignet?
Mildes Wetter & angemessene Höhe
Valberg, Saint-Martin oder der Col de Turini profitieren von großzügiger Sonneneinstrahlung und oft begrenztem Schneefall. Ihre Höhe ist zwar respektabel, aber dennoch mit einem Wintersport vereinbar, sobald die Straßen frei sind.
Günstige Lage & verfügbare Dienstleistungen
Mit Süd- oder Osthängen trocknen diese Pässe schnell aus. Und die umliegenden Dörfer oder Wintersportorte - die manchmal ganzjährig geöffnet sind - erleichtern die Logistik für eine schöne Wintertour.
Fokus auf jeden Hals
Col de Vars (2 108 m)
Von Guillestre aus führt ein 19,4 km langer Anstieg mit 1 100 m D+ bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5,7 % hinauf. Vars bleibt das ganze Jahr über geöffnet, außer bei außergewöhnlichen Schneefällen. Weitere Informationen.
Col de Valberg (1 662 m)
Von Guillaumes aus geht es 14,6 km mit durchschnittlich 6 % bergauf. Ein angenehmer, gut exponierter Anstieg, der in einem hübschen Dorf beginnt und zu einem auch im Winter belebten Skiort führt. Weitere Informationen.
Col de Turini (1.607 m)
Ein Muss für die Rallye, aber auch für Radsportfans im Winter. Dieser legendäre Pass bleibt dank seiner regelmäßigen Wartung oft befahrbar. Weitere Informationen.
Col Saint-Martin (1 503 m)
Von Saint-Sauveur-sur-Tinée aus entfaltet der Pass einen stetigen Anstieg, ohne übermäßig zu sein. Die Umgebung des Haut-Pays niçois und die Nähe zu Saint-Martin-Vésubie machen ihn zu einer sehr schönen Winteroption. Weitere Informationen.
Col de Castillon (1081 m)
Als Eingangstor zum Mercantour auf der Meerseite ist Castillon kurz, sanft und selten schneebedeckt. Ideal, um die Beine aufzuwärmen oder eine Schleife von Menton aus zu vervollständigen. Weitere Informationen.
Col d'Èze (491 m)
Perfekt für ein Wintertraining mit Meerblick! 7,7 km mit 5,9 % Durchschnittsgeschwindigkeit. Mediterranes Flair ist garantiert. Weitere Informationen.
Tipps zum Fahren im Winter im Süden (und anderswo)
Die richtige Wahl des Zeitfensters
Fahren Sie zwischen 10 und 15 Uhr, um die morgendliche Kälte und die abendliche Kühle zu vermeiden. Sonne im Zenit = sicherere Straßen.
Ausrüstung anpassen
Warmes Trikot, Handschuhe, Überschuhe, Windschutz und Rücklicht sind unverzichtbar. Reifen sollten gut aufgepumpt und die Ausrüstung auch bei schönem Wetter überprüft werden.
Vor der Abreise
Prüfen Sie den Zustand der Straßen über die Touristeninformationen oder Inforoutes. Selbst im Süden kann der Morgenfrost eine Abfahrt heikel machen.
Haben Sie einen Plan B
Wenn einer dieser Pässe rutschig oder gesperrt ist, setzen Sie auf die tiefer gelegenen Täler oder Pässe. Es gibt immer eine schöne Route zu erkunden.
Fazit
Selbst im Winter bleibt die Route des Grandes Alpes® ein Land zum Radfahren. Diese sechs Pässe des Südens ermöglichen es Ihnen, mit Freude und Sicherheit zu fahren, vorausgesetzt, Sie sind ein wenig wachsam. Herausforderung, Licht, Landschaften: ein winterlicher Cocktail, der Lust macht, nach draußen zu gehen... sogar im Januar.
Wie wäre es, wenn Sie die Perspektive erweitern würden?
Finden Sie auch unseren Artikel über die "Pässe des Nordens im Winter zugänglich" und folgen Sie unserer Serie, die dem Winterradfahren in den Alpen gewidmet ist.