Der Galibier auf beiden Seiten: der Col du Télégraphe und der Col du Lautaret
Wenn man von den großen mythischen Pässen auf der Route des Grandes Alpes® spricht, denkt man oft an den Galibier, der im Winter in einer Doppelrunde geschlossen ist. Weniger oft denkt man jedoch an die beiden stets offenen Pässe, die ihn umgeben: den Télégraphe und den Lautaret. Zwei strategische Aufzüge, die ab März auch zu einem Spielplatz für gut vorbereitete Radfahrer werden können

Warum sind diese Pässe im Winter interessant?
Col du Lautaret: der höchste Pass, der im Winter für den Verkehr geöffnet ist
Der 2.057 m hohe Col du Lautaret ist dafür bekannt, dass er trotz seiner großen Höhe das ganze Jahr über geöffnet ist. Dies macht ihn im Winter zu einer außergewöhnlichen Wahl unter den großen Alpenpässen. Natürlich können Wind, Schnee oder Eis gelegentlich Probleme bereiten, aber die Wartung ist zuverlässig und die Straße meistens gut geräumt. Allerdings sollten Sie auf die Temperatur achten!
Der Col du Télégraphe: für einen Kaffee in Valloire!
Mit seinen 1.566 m Höhe ist der Col du Télégraphe wintertauglich, sofern die Bedingungen gut sind. Er ist ein schöner "vorbereitender" oder alternativer Winteranstieg im Maurienne-Tal.
Focus
Col du Télégraphe (1 566 m)
Ausgehend von Saint Michel de Maurienne ist der Anstieg etwa 11,8 km lang mit einem Höhenunterschied von 846 m und einer durchschnittlichen Steigung von 7 %. Das Profil ist recht anspruchsvoll: Passagen mit 8 9 % auf den ersten Kilometern, dann ein stetiger Anstieg bis zum Gipfel. Achten Sie im Winter auf den Verkehr und die Instandhaltung der Straße (Schneeräumung). Die Straße führt durch Wälder und enge Kurven, was den Ausflug noch intensiver machen kann. Der Zugang von Valloire aus ist wesentlich moderater (4,7 km bei 3 %).
Col du Lautaret (2.057 m)
Auf der Straße zwischen Briançon und Grenoble (über die D1091) ist der Col du Lautaret ein wichtiger Übergang. Er wird als "höchster französischer Pass, der im Winter für den Autoverkehr geöffnet ist" erwähnt. Doch Vorsicht: Im Winter können die Bedingungen stark schwanken (Frost, Wind, Schnee), aber die Achse bleibt erhalten, was sie zu einem ehrgeizigen, aber erreichbaren Ziel macht. Profil: Je nach gewählter Route summiert sich der Aufstieg auf fast 1000 m Höhenunterschied und steigt bis auf 2057 m an. Sehr schöne progressive Anstiege auf beiden Seiten: La Grave und Briançon. Panorama garantiert: Gletscher, Felsen, breite Täler... eine reine Bergkulisse.
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Tipps, um es in vollen Zügen zu genießen
Ein Ziel für Anfang März
Außer natürlich, wenn der Wintermonat außergewöhnlich mild ist!
Überprüfen Sie die Öffnung und den Zustand der Straße
Trotz ihres Status "im Winter geöffnet" sind vorübergehende Schließungen möglich (starker Wind, Lawinen, Frost).
Wählen Sie einen späten Start am Morgen
Im Winter friert die Straße früh zu und es wird schattig.
Rüsten Sie sich seriös aus
Reifen in gutem Zustand, Bremsen überprüft, winddichte Jacke, warme Handschuhe, Rücklicht.
Sei wachsam bei der Abfahrt
Wind, Eis, enge Kurven; selbst ein gemeisterter Anstieg kann zur Tücke werden.
Planen Sie Ihre Route entsprechend Ihrem Niveau
Le Télégraphe ist ziemlich kurz, aber anspruchsvoll. Der Lautaret ist länger und in großer Höhe.
Halten Sie einen Vorrat an Wasser und Riegeln bereit
Im Winter schwitzt man weniger, aber die Anstrengung ist nicht weniger intensiv.
Wenn Sie eine sinnvolle winterliche Radtour suchen, dann gehen Sie zum Col du Télégraphe oder zum Col du Lautaret. Zwei Verbindungsachsen auf der Route des Grandes Alpes®, die Sie abseits der ausgetretenen Pfade in die Höhe führen, aber dennoch unter guten Bedingungen befahrbar sind. Genießen Sie die kalte Luft, die unberührte Landschaft und einen Anstieg, der nicht wie im Sommer ist.