Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein bedeutet, ein Reiseziel auf eine ganz andere Art zu entdecken. Das Fahrrad regt dazu an, versteckte Wege zu erkunden und die Landschaften in vollen Zügen zu genießen. Von den großen Alpenpässen bis hin zu den vom Mittelmeer umspülten Küstenstraßen bietet Europa eine unglaubliche Vielfalt an Routen für Radtouristen. Ganz gleich, ob Sie eine sportliche Herausforderung oder ein Abenteuer suchen, das von kulinarischen Zwischenstopps und atemberaubenden Ausblicken geprägt ist – bestimmte Reiseziele haben sich zu echten Klassikern entwickelt. Hier sind einige Routen, die auf jeden Fall einen Abstecher wert sind!
Die Reise gut vorbereiten
Zunächst einmal sollte man bei Reisen mit dem Fahrrad die Organisation im Voraus planen. Wenn man die von der Fluggesellschaft vorgeschriebenen Beförderungsbedingungen überprüft oder eine geeignete Verpackung für die Ausrüstung vorsieht, lassen sich am Tag der Abreise viele unangenehme Überraschungen vermeiden.
Die Anfahrt zum Flughafen mit dem Auto ist oft die praktischste Lösung, insbesondere wenn man ein Fahrrad, Satteltaschen und die gesamte notwendige Ausrüstung mitführt. Denken Sie daher daran, im Voraus einen Parkplatz am Flughafen Roissy oder an jedem anderen Flughafen, von dem aus Sie abfliegen, zu reservieren, um so entspannt wie möglich losfahren zu können.
Die Dolomiten – zwischen Sport und grandiosen Landschaften
Die Dolomiten, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören, zählen zu den unverzichtbaren Reisezielen für Mountainbike-Fans.
Die berühmten Pässe der Sella Ronda, des Passo Giau oder auch des Passo Pordoi wechseln anspruchsvolle Anstiege mit panoramareichen Abfahrten ab. Die Straßen sind perfekt gepflegt und zahlreiche Unterkünfte sind speziell auf die Bedürfnisse von Radfahrern zugeschnitten.
Außerhalb der stark frequentierten Sommermonate bieten der Frühling und der Frühherbst besonders angenehme Bedingungen, um die Region in vollen Zügen zu genießen.
Mallorca, ein Paradies für Radfahrer
Nur wenige Flugstunden von Frankreich entfernt hat sich Mallorca zu einer ersten Adresse für Radsportbegeisterte entwickelt.
Die Serra de Tramuntana bietet eine Abfolge kurvenreicher Straßen mit herrlichen Ausblicken auf das Mittelmeer. Die spezielle Infrastruktur für Radfahrer, die auf Radfahrer ausgerichteten Unterkünfte und das milde Klima ermöglichen es, dort fast das ganze Jahr über Rad zu fahren.
Die Insel ist zudem ein hervorragendes Reiseziel für Gruppen, die sportliche Ausflüge mit Momenten der Entspannung verbinden möchten.
Die Julischen Alpen – eine ruhigere Alternative
Die Julischen Alpen in Slowenien sind zwar weniger bekannt als die französischen oder italienischen Alpen, bestechen jedoch durch ihre unberührten Landschaften und den geringeren Besucherandrang.
Die Routen führen an Seen, durch Wälder und durch besonders gut gepflegte Alpentäler. Radfahrer finden hier eine ruhige Umgebung vor, ideal, um die Landschaften in vollen Zügen zu genießen und gleichzeitig ein Reiseziel zu entdecken, das vom Massentourismus noch relativ unberührt ist.
Die Route des Grandes Alpes, eine legendäre Durchquerung
Man kann nicht über die schönsten europäischen Routen sprechen, ohne die Route des Grandes Alpes zu erwähnen. Sie verbindet den Genfer See mit dem Mittelmeer und führt über einige der symbolträchtigsten Pässe der französischen Alpen, wie den Iseran, den Galibier oder auch die Bonette.
Diese Route richtet sich vor allem an Radfahrer, die an lange Anstiege gewöhnt sind. Dafür bietet sie spektakuläre Ausblicke und ermöglicht es, eine große Vielfalt an Landschaften zu entdecken, darunter Alpentäler, Bergdörfer und Gipfel, die über 2.000 Meter hoch sind.