24 Juni 2026

Col du Télégraphe: eine sicherere Straße für Radfahrer

Jeden Sommer erklimmen Tausende von Radfahrern aus ganz Europa die Serpentinen des Col du Télégraphe. Als Einstieg in die legendäre Passkette Télégraphe-Galibier zählt dieser Anstieg zu den großen Klassikern der Route des Grandes Alpes®.

Gute Nachrichten: Die Straße wird in diesem Sommer mit neuen Einrichtungen ausgestattet, die die Sicherheit und die gemeinsame Nutzung des Raums durch alle Verkehrsteilnehmer verbessern sollen.

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Eine symbolträchtige Route im Wandel

Im Auftrag des Gemeindeverbands Maurienne Galibier (CCMG) in Zusammenarbeit mit dem Département Savoie durchgeführt; die Arbeiten finden vom 16. Juni bis Anfang Juli auf der Steigung statt, die Saint-Martin-d’Arc mit dem Col du Télégraphe verbindet. Sie sind eine Fortsetzung der 2025 im oberen Abschnitt der Strecke durchgeführten Maßnahmen.

Das Ziel ist einfach: Die Straße soll übersichtlicher und komfortabler für alle werden – in einem Bereich, in dem täglich Autos, Motorräder und Fahrräder nebeneinander unterwegs sind.

Eine neu gestaltete Fahrbahn für eine bessere gemeinsame Nutzung der Straße

Zu den geplanten Maßnahmen gehören die Einrichtung einer markierten Mittelachse mit Fahrradpiktogrammen, die Verbreiterung der Auffahrspur und eine leichte Verengung der Abfahrtsspur. Neue Markierungen und in regelmäßigen Abständen angeordnete Chevrons werden die Sichtbarkeit der Strecke verbessern.

Die Arbeiten umfassen außerdem das Entfernen der bestehenden Markierungen, die Anbringung neuer Bodenmarkierungen sowie die Aufstellung einer provisorischen Beschilderung für die gesamte Dauer der Bauarbeiten.

Sensibilisierung für ein besseres Miteinander

Sicherheit beruht nicht allein auf der Infrastruktur. Parallel zu den Bauarbeiten bereiten die CCMG und das Département Savoie die Anbringung dreisprachiger Sensibilisierungsschilder vor, deren Botschaften gemeinsam mit den Verkehrsteilnehmern am Télégraphe erarbeitet wurden.

Ziel ist es, das gegenseitige Verständnis zwischen Radfahrern und Autofahrern zu fördern, bewährte Verhaltensweisen in Erinnerung zu rufen und verantwortungsbewusstes Verhalten auf dieser symbolträchtigen Strecke in den Alpen zu fördern.

Für Radfahrer, die sich auf den Weg zum Galibier-Pass sind diese Maßnahmen ein positives Signal. Sie zeugen vom Willen der lokalen Akteure, die Entwicklung des Radsports in den Bergen zu fördern und den Télégraphe zu einem immer einladenderen Pass für all jene zu machen, die die Herausforderung der Alpen suchen.

Eine Investition, von der sowohl die Bewohner des Tals als auch die zahlreichen Reisenden auf der Route des Grandes Alpes® profitieren werden, für die der Télégraphe nach wie vor eines der wichtigsten Tore zum Hochgebirge darstellt.